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Selbstbetroffene Fachperson: Wie gehe ich sorgsam mit mir und meinen Klient/innen um? (2021)

22. April 2021

Viele Fachpersonen, welche sich beruflich oder ehrenamtlich mit dem frühen Verlust eines Kindes befassen und mit verwaisten Eltern arbeiten, sind selbst Betroffene und haben einen eigenen Verlust in ihrer Geschichte. Oft führt genau diese Erfahrung zur Motivation, sich auch beruflich für andere Eltern zu engagieren. Als Betroffene sind wir den Eltern durch die gemeinsame oder ähnliche Erfahrung verbunden, sind aber auch Professionelle, welche den Prozess unserer Klient/innen hilfreich gestalten möchten. Dies erfordert einen sehr sorgsamen Umgang mit uns und den Eltern, die wir begleiten.

Wie kann ich gut für mich und meinen Verlust, auch wenn er nicht so akut ist wie bei meinen Klient/innen, sorgen? Was gilt es zu beachten im Umgang mit der eigenen Betroffenheit? Wie kann ich mitschwingen und berührt sein und gleichzeitig bei mir bleiben? Welche Instrumente habe ich, um mit mir als verwaiste Mutter oder Vater und als Fachperson selbstfürsorglich umzugehen? Was ist meine Motivation, den Eltern zu helfen? Wieviel meiner persönlichen Erfahrung bringe ich aktiv ein in die Begleitung? Diese und andere Fragen werden wir in diesem Workshop gemeinsam reflektieren und uns mit unserer Rolle und unseren Bedürfnissen als Betroffene und Fachperson auseinandersetzen.

Ziele

Die Teilnehmenden

  • sind sensibilisiert auf die speziellen Herausforderungen bei eigener Betroffenheit
  • wissen um die Wichtigkeit der Selbstfürsorge und haben Möglichkeiten, selbstfürsorglich mit sich umzugehen
  • sind sich bewusst, wie sich ihre eigene Geschichte auf ihre berufliche / ehrenamtliche Tätigkeit auswirkt
  • haben ein klares Rollenverständnis

 

Inhalt

  • psychologisches Hintergrundwissen, welches hilft, sich und die spezielle Situation zu verstehen und professionell damit umzugehen
  • Reflexion des eigenen Erlebens
  • Theoretisches Wissen zur Selbstfürsorge
  • Methoden zur Selbstfürsorge
  • Raum für individuelle Fragen
  • Raum für supervisorische Anliegen zum Thema

 

Zielgruppe

Hebammen, Pflegefachleute, Ärzt/innen, Fachpersonen aus den Bereichen Geburtshilfe, Gynäkologie, Kinderspitex, Mütter- und Väterberatung, Seelsorge, Therapie, Beratung, Trauerbegleitung und weitere Interessierte

 

Kursleitung

Lic. phil. Swantje Brüschweiler-Burger, eidg. anerkannte Psychotherapeutin, Transaktionsanalytikerin für Psychotherapie CTA- P, betroffene Mutter

 

Datum / Ort

22. April 2021
In Bern (genaue Angaben folgen mit der Anmeldebestätigung)

 

Kurskosten

Für Mitglieder: CHF 280.-

Für Nicht-Mitglieder: CHF 350.-

 

Anzahl Teilnehmende: 12 bis 14 Personen

Anmeldeschluss: 18. März 2021

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Details

Datum:
22. April 2021
Veranstaltungskategorie:

Veranstaltungsort

Bern
Bern, Schweiz + Google Karte