Die palliative Geburt ist eine wenig bekannte Möglichkeit, wenn ein Kind so schwer krank ist, dass es während oder kurz nach der Geburt sterben könnte. Nur wenige Frauen entscheiden sich in dieser Situation dafür, ihr Kind auszutragen. Häufig wird ihnen von Mediziner:innen zu einer Beendigung der Schwangerschaft geraten.
Im Magazin imago der Stiftung visoparents ist der Artikel «Solange das Herz schlägt» über die Möglichkeit einer palliativen Geburt erschienen. Er erzählt die Geschichte von Jessica und Matthias Della-Vedova und ihrer Tochter Rosa, bei der während der Schwangerschaft Trisomie 18 diagnostiziert wurde. Begleitet wurde die Familie von Anna Margareta Neff, Hebamme und Leiterin der Fachstelle kindsverlust.ch. Der Artikel gibt Einblick in die Begleitung rund um eine palliative Geburt und zeigt, dass Familien nach einer schwerwiegenden Diagnose unterschiedliche Wege offenstehen.

