Anna Margareta Neff

«Ich wünsche mir in jeder Institution, in jeder Klinik eine Kultur der Achtsamkeit und Offenheit im Umgang mit Eltern, deren Kind stirbt oder gestorben ist. Dazu braucht es Leitlinien und Arbeitshilfen, ein gemeinsames Verständnis und einen fürsorglichen Umgang mit den Mitarbeitenden, damit Fachpersonen auch sich selber Sorge tragen können.»

Anna Margareta Neff Seitz, Leiterin Fachbereich kindsverlust.ch, Hebamme und Trauerfachfrau

Marianne Luder, Bildungsverantwortliche Hebamme.ch

«Als Hebamme begleiten zu können, wenn statt dem ersten Schrei alles still bleibt, erfordert immense Stärke und Feinfühligkeit. Die Fortbildungen von kindsverlust.ch bilden dazu aus und sind ein unverzichtbarer Bestandteil unseres Weiterbildungsprogramms.»

Marianne Luder, Bildungsverantwortliche Schweizerischer Hebammenverband

Arbeitshilfen

Rund um den frühen Tod eines Kindes treten auch Fragen nach der Rechtslage in verschiedenen Bereichen auf. Die folgenden Informationsblätter geben Auskunft zu den häufig gestellten Fragen.

Laktation bei Kindsverlust

Informationen für Mütter, Väter und begleitende Fachpersonen zum Umgang mit der Milchbildung und dem Prozess des Versiegens der Muttermilch nach Kindsverlust

Ein Kind früh in der Schwangerschaft verlieren

Informationen zu möglichen Wegen bei einer frühen Fehlgeburt. Für betroffene Mütter und Väter, Fachpersonen und Interessierte

Trauernde Geschwister

Orientierung und Unterstützung zum Begleiten von Kindern beim frühen Tod eines Babys Kathrin Gund / Franziska Maurer Hrsg. kindsverlust.ch und Schweizerisches Rotes Kreuz Bern-Oberland
76 Seiten brochiert
neue Auflage 2016
CHF 12.- / Euro 9.- (zuzügl. Versand)

Bestelltallon benutzen oder Mail an fachstelle@kindsverlust.ch

Wochenbett bei Kindsverlust

Theoretische Grundlagen und praktische Ansätze für die Hebammenarbeit
Hebammenqualitätszirkel „Hebammenarbeit in Verlustsituationen“ Bern 2005
CHF 33.-

Fehlgeburt – die Physiologie kennen, professionell handeln

Fachwissen zur Physiologie des Fehlgeburtsgeschehens, zum Erleben der Frau und dem Verlauf einer Krise, zur Diagnostik und dem adäquaten Handeln während des gesamten Betreuungsbogens in der Hebammenarbeit
CHF 24.-

rechtliche Fragen

Hier finden Sie alle rechtlichen Informationen rund um den frühen Tod eines Kindes (Meldepflicht, Eintrag in Familienausweis, Bestattung und Transport von verstorbenen Kindern, Mutterschaftsurlaub und Krankenkassenleistungen).

Abrechnungsempfehlung für die Hebammenbetreuung nach Fehlgeburt

Seit dem 1.7.2019  kann neu eine Kontrolluntersuchung nach Fehlgeburt oder medizinisch induziertem Schwangerschaftsabbruch ab der 13. SSW (=12 0/7 SSW) bis zur vollendeten 23 SSW abgerechnet werden (Art. 13, KLV). Ebenfalls neu können zehn Hausbesuche nach Fehlgeburt oder medizinisch induziertem Schwangerschaftsabbruch ab der 13. SSW bis zur vollendeten 23 SSW abgerechnet werden (Art. 16, KLV). Im Dokument finden Sie als Hebamme das entsprechende Empfehlungsschreiben für die Abrechnung mit der Krankenkasse. Um allfällige Rechnungsrückweisungen im Falle einer Betreuung nach Fehlgeburt möglichst zu vermeiden, empfiehlt der SHV, dieses Schreiben proaktiv als Anhang zusammen mit der Abrechnung an die Versicherer zu senden.

Vorgeburtliche Tests – Eltern entscheiden

Ein paar wird Eltern. Eine emotional intensive Zeit, verbunden mit neuen Themen und Fragen, steht bevor. Ein Thema, das meist nicht von selbst rechtzeitig ins Blickfeld rückt, sind vorgeburtliche Tests.

97% aller Kinder kommen ohne Erkrankung oder Behinderung zur Welt. Dennoch werden vorgeburtliche Tests wie Ultraschall (z.B. Nackenfaltenmessung) und Bluttests zur Feststellung gewisser Erkrankungen und Behinderungen des ungeborenen Kindes oftmals routinemässig durchgeführt. Solche Tests können werdende Eltern vor schwerwiegende Entscheide stellen.

Wenn Geburt und Tod zusammenfallen

Arbeitshilfe für Seelsorgende bei Kindsverlust
Detlef Hecking / Clara Moser Brassel
Edition NZN bei TVZ, Erweiterte und aktualisierte Neuausgabe
2019, 94 Seiten, Paperback
ISBN 978-3-290-20182-1
CHF 16.80

Zur Praxis des Abbruchs im späteren Verlauf der Schwangerschaft – Ethische Erwägungen und Empfehlungen

Abbrüche im späteren Verlauf der Schwangerschaft stellen alle Beteiligten vor grosse Herausforderungen, Unsicherheiten und Belastungen. Sie werfen zudem medizinische, rechtliche und ethische Fragen auf, die in der Schweiz bislang kaum thematisiert wurden.

Stellungnahme, ethische Erwägungen und Empfehlungen der nationalen Ethikkommission im Bereich der Humanmedizin (NEK), Dezember 2018.

Stellungnahme von kindsverlust.ch vom 28. Februar 2019 betreffend Medienkonferenz der NEK zur Praxis des Abbruchs im späteren Verlauf der Schwangerschaft

Tod eines Kindes im Mutterleib oder kurz nach der Geburt

Pastorale Wegleitung des Bistums Basel

Literaturempfehlungen für Fachpersonen

(Literaturempfehlungen für betroffene Familien und für Kinder nach Alter finden Sie hier.)

Medienbeiträge 

Unser Archiv an Beiträgen aus der Presse.